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Das fünfte Projekt ist eine Besandungs- und Dieselservice- Station. |
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Manche Projekte sind so kompliziert, dass man sich sehr lange überlegt, ob solche Projekte überhaupt machbar sind. Schon aus der Erfahrung und dem Bau einer Servicestation im Massstab 1.87 H0 sind viele "Wenn und Aber" zurückgeblieben. Eines scheint jetzt schon klar zu sein es wird eine Misch- bauweise werden. Sowohl Lasertechnik wie ziemlich sicher auch 3D Druck müssen wohl angewendet werden. Aber ich liebe es meine Grenzen dauernd auszutesten, so fällt man zwar mal auf die "Schnauze", dafür verlernt man das Aufstehen auch nicht.
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Die Ausgangslage für dieses neue Projekt in G Scale war ein Modell das ich im Massstab H0 gebaut habe. Dazu sind einige Relikte erhalten geblieben
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Roland Scherler hat das Servicerack restauriert und auf seiner Anlage eingebaut, zu sehen unter Surprices Layout R. Scherler. |
Das unten abgebildete Modell in H0
Bilder: Zwei alte Fotos welche noch aus den H0 Zeiten stammen.
Foto: R. Scherler
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Der alte, noch von Hand gezeichnete Plan wird hier in drei Teilen getrennt dargestellt. Diese Servicestation bediente drei Gleise und dahinter eine Enginhouse mit zwei Innengleisen und zwei Aussengleise unter einem Portalkran von Diamondscale der in angepasster Breite und Länge erstellt wurde.
Der "Rohrsalat" aller Zulieferleitungen von getrocknetem Sand aus dem "Sandhouse" zu den Türmen und von diesen wieder Portionenweise in die Loks zurückgeführt, war beträchtlich.
Die oben liegenden Gangways sind mit nachgeahmtem Riffelblech bestückt und Rostfarben behandelt. Die gesamte Konstruktion ist in "Altweiss" gespritzt. Grandtlinleitern führen zu den Turmdeckeln.
Die Grundplatten sind Kunststoff mit selbst gemachten Fugen und "Rissen" in Betongrau gespritzt. Auf den Fotos links sind diese noch nicht mattiert.
Die Gleisprofile sind versenkt eingeleimt und ragen nur einen knappen Milimeter über die Plattenprofile.
Das Enginehouse ist ebenfalls ein kompletter Eigenbau mit Ausnahme der Fensterrahmen. Die Rückseite ist 45° angeschnitten und war ursprünglöich in eine Raumecke eingebaut. Das ermöglichte eine beschränkte dreiseitige Einsichtmöglichkeit
Die Bauweise in H0 konnte so richtig filigran gemacht werden, die ist allerdings empfindlich gegen unbedarfte Handgriffe oder zu grosse Transporte.
Foto: R. Scherler Der Umzug ist dem Modell nicht wirklich gut bekommen, zum guten Glück ist mein Kollege Roland ein Könner der "wiederherstellenden Chirurgie" im Bereich von H0 Modellen!
Auf dem Bild scheinen sich jedoch alle Teile frei von Zwängen in alle Richtungen zu bewegen und dies unter grober MIssachtung der alten Leimstellen. Nur das Wissen dass diese "Altersruine" in guten Händen ist, lässt hoffen.
Die Kehrseite der Medallie .... na ja, auch die wird noch restauriert werden müssen.
Die 4 Bilder unten vom 26.1.2017 sind von R. Scherler: Nach den ersten restaurierenden Eingriffen ist eine erste "Fotoverschnaufpause" dem Modell zu gönnen. Eine versuchsweise Betankung mit Sand fand ohne Beschädigung der Loks statt und die Verteilleitungen blieben neu verleimt in ihren Verankerungen.
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26.1.2017 neue Fotos
Die Rekonstruktion meiner alten Dieselservice Station in H0 auf dem Layout von Roland schreitet voran.
Viele Einzelteile haben bereits den Rückweg an die alten Standorte zurück gefunden.
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Januar 2017 |
Für mein neues Projekt in G Scale muss noch einmal komplett neu recherchiert werden! Der Grundsatzentscheid zu einer Anlage mit 4 oder weniger Türmen ist noch nicht gefällt. Hier steht der Durchgang durch den Geldbeutel und dem "Hätte-Gerne-Wunsch" noch aus.
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Im Internet sind folgende Fotos von originalen Anlagen gefunden worden:
Das Bild lässt sich durch anklicken vergrössern.
Das Bild lässt sich durch anklicken vergrössern.
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Das Bild, von Railpictures.net lässt sich durch anklicken vergrössern Eine meiner Lieblingsaufnahmen zeigt neben einer ALCO PA 1 die Komplexität einer solchen Servicestationen. 8 Türme wie auf dem Bild, allerdings das liegt auch schon Räumlich in G Scale nicht drinn.
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Passend zu Silber und Orange wäre doch mal etwas in Grün. Genauso dachten die wohl auch bei der Santa Fe. Das Bild lässt sich vergrössern
Obwohl etwas heruntergekommen, kann man immernoch daran hinaufsehen.
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Ein ganz schöner Türmchenwald der Conrail, ihre Serviceanlage. |
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Was könnte als Modellvorlage auch noch dienen?! |
Die Gangway entlang der Gleise sind recht detailiert und massiv gealtert. Das Bild lässt sich vergrössern. Modell: H0
Eine Handwerklich gute Arbeit zeigt dieses Modell. Ein Klick auf das Bild vergrössert es. Es wäre zu schön, wenn die Laufstege auf durchbrochenen Gitterplatten gemacht werden können. Leider ist der Typ Laser der verwendet wird nicht in der Lage Metall zu schneiden. Mal sehen ob dennoch eine Lösung gefunden werden kann.
Dieses Messingmodell in Spur 0 nähert sich schon eher einem guten Detaillierungsstand. Bild: Internet. Schwindelfrei?! Nicht doch es ist immer noch ein Modell im Massstab 1:48
Detailbilder einer "Sandbox" Bild rechts ist auf dem Kopf stehend.
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Herstellerfoto: Internet Den Weg alles irdischen hat mein alter H0 Bausatz von Diamondscale genommen. Aus den Frühzeiten des Weissgusses und mit all dessen Mängeln behaftet. Auch die wenigen Messingröhrchen erbrachten die erhoffte Stabilität nicht. Zudem war der Bausatz ziemlich stark vereinfacht und damit Realitätsfremd.
Das Bild lässt sich vergrössern. Dieser Bausatz von Helijan entspricht am ehesten meiner Idee einer Diesel-Wartungsanlage. Im Wissen zwar, dass ob der vielen Details nicht mehr ein ungehindertes "Durchgreiffen" mehr möglich sein wird, soll das Ding als Vorlage dienen. Die Alternative davon sind zwei einzeln stehende Türme, wie das links beschriebenen Spur 0 Modell.
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Ab hier beginnt die alt bekannte Planungsroutine.
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Das bedeutet, dass mit Hilfe des Autocad-Programmes nun unzählige Pläne erstellt werden müssen, um daraus dann noch mehr Einzelteile abzuleiten und lasertechnisch bereinigte Einzelteile zu zeichnen.
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Gesamtpläne |
Zuerst wird ein Schnitt gezeichnet, um den Einbau unter den Schaukasten an der Wand sicher zu stellen. Hieraus geht hervor, dass die Ebene zwei knapp unter den Schaukasten reicht. Das heisst die fest verbaute Gewindestange in der Stütze muss so kurz gehalten werden damit überhaupt mit dem Gesamten Ding eingefahren werden kann.
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Dann folgt ein Längsschnitt des gesamten Racks.
Eine kombinierte Darstellung mit dem dahinter liegenden Enginehouse zeigt die gesamte Szenerie.
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Der Grundriss zeigt auf wie sich das Servicerack in die Enginhouseecke einfügt und den Abschluss links bildet. Ein hindurchgreifen durch die Gesamtkonstruktion ist nicht mehr möglich! Diese Aufgabe muss in Zukunft durch einen speziell konstruierten Haken übernommen werden. Wie auch immer jeder Kompromiss wäre in meinen Augen unakzeptabel gewesen.
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Laserpläne |
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Im wesentlichen wird anstelle eines dreidimensionalen Bausatzes das gesamte Gebilde in Ebenen aufgesplittet. Diese Ebenen verlaufen in alle Richtungen, kreuzen sich oder berühren sich an gewollten Knotenpunkten.
Da vom "Sprue" gelöste Elemente sich gleichen, in kleinen Details aber variabel sind, habe ich mir deren Einsatzorte am Planrand aufgelistet.
Eine weitere Notwendigkeit besteht darin, "Untersektionen" so zu konstruieren, dass das "Handling" während des Baues und dem Zusammenbau sich in handhabbaren Grössen bewegt. Zum Beispiel der hier abgebildete Gangway 1+2 hat eine Länge von ca. 48cm.
Die Geländer sind hier als U- förmige Einzelteile zu erkennen. Sie greifen unter dem Gangway hindurch und kreuzen sich mit den Längsträgern. Ihre gegenseitigen Ausschnitte greifen wie die Finger einer Hand ineinander und werden so verleimt. Durch die Löcher in den Geländerpfosten werden Messingdrähte von 2mm gezogen.
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